Diese Rede wurde auf der Protestdemo gegen die Ansiedlung eines israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems am 29.08.2026 in Sangerhausen vom Friedenskomitee der Snop Automotive Artern GmbH gehalten.
Liebe Sangerhäuser, liebe Friedensbewegte, liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich spreche zu Euch, nicht im Auftrag des IG Metall Vorstandes, ich spreche zu Euch als Arbeiter, Gewerkschafter und Gründungsmitglied des Friedenskomitees der Snop Automotive GmbH in Artern!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir verurteilen ALLE imperialistischen Raubkriege! Wir klagen die Bundesregierung der Komplizenschaft am Völkermord in Gaza an, wir klagen die Rüstungskonzerne und ihre Handlanger in der Regierung an, die am Blutvergießen in aller Welt verdienen und Hauptverantwortlich für die weltweiten Fluchtursachen sind! Wir kämpfen gegen den Militarismus und die Wiedereinführung der Wehrpflicht und wir sind darin solidarisch mit allen Schülern, Azubis und Studenten die sich in der Schulstreikbewegung, organisiert wehren.
Mit dem Mehrheitsbeschluss im sangerhäuser Stadtrat eine Waffenfabrik anzusiedeln, zeigen die bürgerlichen Parteien CDU, SPD und AfD ihr wahres Gesicht! Wofür steht dieser Beschluss? Ist das die christliche Nächstenliebe der CDU? Solidarität und Völkerverständigung der SPD? Wenn für Völkermord und Raubkrieg Kriegswaffen produziert werden? Dieser Beschluss steht für: Heuchelei, Profitgier, Skrupellosigkeit und Kriegstreiberei! Sie reden von Verteidigung und Frieden, doch sie meinen Maximalprofit und Krieg! Gerade diese scheinheiligen Demagogen von der AfD, diese selbsternannte Friedenspartei, schrieb 2023 noch in ihrem Parteiprogramm, sie wollen die Fluchtursachen bekämpfen! Aber genau das Gegenteil ist ihre Absicht: sie erzeugen mit dieser Entscheidung, Fluchtursachen und bekämpfen die Geflüchteten. Sie spalten die Arbeiterklasse in Flüchtlinge und Deutsche, Erwerbslose und Erwerbstätige, Junge und Alte, Männer und Frauen mittlerweile sogar in Ost- und Westdeutsche! Wer so etwas tut, spaltet die organisierte Arbeiterbewegung und bekämpft die Gewerkschaften, wer so was tut ist ein Arbeiterfeind!
Mit dieser Rüstungsfabrik würden, unter deutscher Beteiligung, nicht nur Drohnen für den Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung gebaut, sondern ganz sicher auch für die Aufrüstung der Bundeswehr. Das werden wir nicht hinnehmen! Nicht mit uns!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir verurteilen ALLE imperialistischen Raubkriege! Wir klagen die Bundesregierung der Komplizenschaft am Völkermord in Gaza an, wir klagen die Rüstungskonzerne und ihre Handlanger in der Regierung an, die am Blutvergießen in aller Welt verdienen und Hauptverantwortlich für die weltweiten Fluchtursachen sind! Wir kämpfen gegen den Militarismus und die Wiedereinführung der Wehrpflicht und wir sind darin solidarisch mit allen Schülern, Azubis und Studenten die sich in der Schulstreikbewegung, organisiert wehren.
Mit dem Mehrheitsbeschluss im sangerhäuser Stadtrat eine Waffenfabrik anzusiedeln, zeigen die bürgerlichen Parteien CDU, SPD und AfD ihr wahres Gesicht! Wofür steht dieser Beschluss? Ist das die christliche Nächstenliebe der CDU? Solidarität und Völkerverständigung der SPD? Wenn für Völkermord und Raubkrieg Kriegswaffen produziert werden? Dieser Beschluss steht für: Heuchelei, Profitgier, Skrupellosigkeit und Kriegstreiberei! Sie reden von Verteidigung und Frieden, doch sie meinen Maximalprofit und Krieg! Gerade diese scheinheiligen Demagogen von der AfD, diese selbsternannte Friedenspartei, schrieb 2023 noch in ihrem Parteiprogramm, sie wollen die Fluchtursachen bekämpfen! Aber genau das Gegenteil ist ihre Absicht: sie erzeugen mit dieser Entscheidung, Fluchtursachen und bekämpfen die Geflüchteten. Sie spalten die Arbeiterklasse in Flüchtlinge und Deutsche, Erwerbslose und Erwerbstätige, Junge und Alte, Männer und Frauen mittlerweile sogar in Ost- und Westdeutsche! Wer so etwas tut, spaltet die organisierte Arbeiterbewegung und bekämpft die Gewerkschaften, wer so was tut ist ein Arbeiterfeind!
Mit dieser Rüstungsfabrik würden, unter deutscher Beteiligung, nicht nur Drohnen für den Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung gebaut, sondern ganz sicher auch für die Aufrüstung der Bundeswehr. Das werden wir nicht hinnehmen! Nicht mit uns!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die deutschen Monopole, haben im internationalen Konkurrenzkampf ihren Machteinfluss und Marktanteile verloren. Damit brechen ihre Profite dramatisch ein und deshalb vernichten sie Arbeitsplätze, während ihre Dienstleister in der Bundesregierung unsere sozialen Errungenschaften angreifen und neue Steuern erfinden um diese Aufrüstungsorgie zu finanzieren. Aber! Ihre Krise ist nicht unsere Krise! Sie präsentieren uns ihre Rechnung und wir sollen zahlen! Wer uns im Lichte der Vernichtung hunderttausender Arbeitsplätze, Jobs in der Rüstungsindustrie verspricht, versucht auf niederträchtigste und zynische Weise, die Ängste der Kolleginnen und Kollegen auszunutzen. Wir sind Arbeiter, wir produzieren keine Mordwerkzeuge!
Wir haben unsere Kinder nicht groß gezogen, damit sie für die Profite des Kapitals im Kampf gegen ihresgleichen anderer Völker, zu Mördern und Opfern gleichzeitig werden! Unsere Söhne geben wir nicht!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, im letzten Jahrhundert haben unsere Urgroßeltern und Großeltern an den Vorabenden zweier Weltkriege ihre wahren Gegner nicht erkannt. Es waren damals, dieselben wie heute: sie besitzen die Konzerne, Monopole und Banken, sie kommandieren auf den Kasernenhöfen und planen den nächsten Krieg, sie sitzen weit ab in den Parlamenten und entscheiden über unser Schicksal im Interesse einer skrupellosen Räuberbande, die für den Maximalprofit über Leichen geht! Ein drittes mal werden wir diesen Fehler nicht wiederholen! Es ist nicht unser Konkurrenzkampf, es ist nicht unser Krieg der hier vorbereitet wird! Wer aufrüstet, bereitet einen Krieg vor! Dazu sagen wir NEIN! Ohne Uns!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, unsere IG Metall spricht in ihrer Satzung von Frieden, Völkerfreundschaft und Internationalismus, diese Satzung nehmen wir ernst! Deshalb heißt es in der Gründungsresolution des Friedenskomitees: „Der Kampf um den Frieden ist identisch mit dem Kampf gegen die akute faschistische Gefahr und dem Kampf gegen die globale Umweltkatastrophe. Aufgabe des Friedenskomitees ist der Kampf um die Köpfe und Herzen der Kolleginnen und Kollegen – nicht Kriegstüchtigkeit, nicht Rüstungsproduktion, nicht Rassismus, erst recht kein Faschismus ist für uns die Perspektive. Unsere Zukunft muss friedlich sein, in einer tatsächlich solidarischen Gesellschaftsordnung, in der die Macht in den Händen der Arbeiter und Unterdrückten liegt. Unser Standpunkt ist: Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! Der Hauptfeind steht im eigenen Land!… Wir halten an den Lehren aus dem 2. Weltkrieg fest: Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus ausgehen! Es lebe der proletarische Internationalismus!“
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Sangerhäuser! Die heutige Demo ist ein Anfang, sie soll der Ausgangspunkt für eine starke, antiimperialistische Friedensbewegung hier in der Region sein! Stärkt das Friedensbündnis Sangerhausen, überparteilich und auf antifaschistischer Grundlage! Tragt euch in die Kontaktlisten ein, sprecht mich oder die IG Metaller vom Friedenskomitee an, lasst eure Kontaktdaten da, damit wir in Zukunft noch lauter noch sichtbarer den Kampf um den Frieden führen können! Diesem System keinen Mann und keinen Groschen! Hoch die internationale Solidarität!
Wir haben unsere Kinder nicht groß gezogen, damit sie für die Profite des Kapitals im Kampf gegen ihresgleichen anderer Völker, zu Mördern und Opfern gleichzeitig werden! Unsere Söhne geben wir nicht!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, im letzten Jahrhundert haben unsere Urgroßeltern und Großeltern an den Vorabenden zweier Weltkriege ihre wahren Gegner nicht erkannt. Es waren damals, dieselben wie heute: sie besitzen die Konzerne, Monopole und Banken, sie kommandieren auf den Kasernenhöfen und planen den nächsten Krieg, sie sitzen weit ab in den Parlamenten und entscheiden über unser Schicksal im Interesse einer skrupellosen Räuberbande, die für den Maximalprofit über Leichen geht! Ein drittes mal werden wir diesen Fehler nicht wiederholen! Es ist nicht unser Konkurrenzkampf, es ist nicht unser Krieg der hier vorbereitet wird! Wer aufrüstet, bereitet einen Krieg vor! Dazu sagen wir NEIN! Ohne Uns!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, unsere IG Metall spricht in ihrer Satzung von Frieden, Völkerfreundschaft und Internationalismus, diese Satzung nehmen wir ernst! Deshalb heißt es in der Gründungsresolution des Friedenskomitees: „Der Kampf um den Frieden ist identisch mit dem Kampf gegen die akute faschistische Gefahr und dem Kampf gegen die globale Umweltkatastrophe. Aufgabe des Friedenskomitees ist der Kampf um die Köpfe und Herzen der Kolleginnen und Kollegen – nicht Kriegstüchtigkeit, nicht Rüstungsproduktion, nicht Rassismus, erst recht kein Faschismus ist für uns die Perspektive. Unsere Zukunft muss friedlich sein, in einer tatsächlich solidarischen Gesellschaftsordnung, in der die Macht in den Händen der Arbeiter und Unterdrückten liegt. Unser Standpunkt ist: Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! Der Hauptfeind steht im eigenen Land!… Wir halten an den Lehren aus dem 2. Weltkrieg fest: Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus ausgehen! Es lebe der proletarische Internationalismus!“
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Sangerhäuser! Die heutige Demo ist ein Anfang, sie soll der Ausgangspunkt für eine starke, antiimperialistische Friedensbewegung hier in der Region sein! Stärkt das Friedensbündnis Sangerhausen, überparteilich und auf antifaschistischer Grundlage! Tragt euch in die Kontaktlisten ein, sprecht mich oder die IG Metaller vom Friedenskomitee an, lasst eure Kontaktdaten da, damit wir in Zukunft noch lauter noch sichtbarer den Kampf um den Frieden führen können! Diesem System keinen Mann und keinen Groschen! Hoch die internationale Solidarität!