ein Artikel aus “Solidarität-Info”: Zum 30.9.2026 kündigte der VW-Vorstand fast alle Tarifverträge gegenüber der Gewerkschaft IG Metall. Zusammen mit der Ankündigung, bis 2030 weitere 50.000 Arbeitsplätze abzubauen, sehen sich die Kolleg*innen einem neuen, noch umfassenderen Frontalangriff gegenüber.
Der Vorstand greift also frontal an. Die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo spricht von einer harten Tarifauseinandersetzung um den Jahreswechsel und Thorsten Gröger bezeichnet die Pläne als „verantwortungslos“. Auf die Kampfansage des Vorstands muss jetzt konsequente Gegenwehr folgen! Das heißt, es darf nicht nur von einem „möglichen Arbeitskampf im Januar“ gesprochen werden. Es ist jetzt nötig, dass die IG Metall diesen Arbeitskampf vorbereitet – unter Einbeziehung aller Mitglieder und betroffenen Kolleg*innen. Leider wurde bisher meist vom Kämpfen geredet, dem aber keine konsequente Mobilisierungen folgten. Eine weitere kampflose Niederlage wie im Dezember 2024 muss unbedingt verhindert werden.
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